Der Frankfurt Scottish Country Dance Club (FSCDC) wurde 1963 von Franziska Völker und David Morton als Teil des Frankfurter Tanzkreises (im Frankfurter Jugendring e. V.) gegründet. Der Gründer des Frankfurter Tanzkreises, Franz Palm, erlebte die Gründung noch, tanzte jedoch selbst nicht schottisch.
Seit Anbeginn ist der Dienstag der Frankfurter Tanzabend. Eine ganze Reihe von Tanzlehrern hielt (und hält) die Gruppe in Schwung:
Das Schottentanzen in Frankfurt besteht vor allem aus einer »general class« für Tänzerinnen und Tänzer aller Alters- und Könnensstufen. Über die Jahre wurden Technik und Tänze unterrichtet, aber immer stand der Spaß am Tanzen im Vordergrund. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren gab es auch ein »Demonstration Team«, in dem die besseren Tänzer für Auftritte übten. (Heute machen wir das etwas informeller.)
Seit 1968 gibt es den Frankfurt Spring Ball, auf dem sich jedes Jahr um die hundert Schottentänzer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland treffen.
Als angeschlossene Gruppe (affiliated group) der Royal Scottish Country Dance Society (RSCDS) hat der FSCDC auch international Präsenz. Wir hatten schon oft kurz- und auch längerfristigen Besuch von Tänzern, die beruflich oder über die Universität Zeit in Frankfurt verbracht haben. Ebenso besuchen immer wieder Mitglieder unserer Gruppe Veranstaltungen im In- und Ausland, etwa die jährliche Sommerschule der RSCDS in St. Andrews (Schottland). So sind wir in die weltweite Gemeinde der Schottentänzer eingebunden.
Dienstags-Tanzen: Zunächst trafen sich die Frankfurter Schottentänzer im Keller der Mensa in der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Aber schon bald nach Gründung erreichte Franziska, dass die Gruppe in der Turnhalle der (ehemaligen) Herderschule nahe dem Frankfurter Zoo tanzen konnte, wo sie auch heute noch dienstags außer in den Ferien zusammenkommt. Schon lange vor Gründung des FSCDC nutzte der Frankfurter Tanzkreis donnerstags die Halle, die heute administrativ zur IGS Nordend gehört.
Freitags-Tanzen/Demo-Team (bis ca. 1974): Schon bald nach dem Einstieg von James Alexander formierte sich ein Demonstration-Team, das sich immer freitags traf: Anfänglich tanzte man im Haus der Jugend im Keller-/Tischtennisraum — als James aber einige Zeit später das Tonbandgerät aus dem Auto entwendet wurde, wechselte das Demo-Team in einen Raum der anglikanischen Kirche an der Miquelallee. Dort war es bis zu seiner Auflösung ca. 1974 beheimatet — Claude und Peter Zensinger gingen nach Berlin, Meinhard Reiser zog nach Stuttgart, Chris und Colin gingen nach Rom (jetzt wohnen sie in der Nähe von Genf und sind bei der Tanzgruppe dort aktiv), Brigitte (Gitte) Lotzkat und Crichton übersiedelten nach Bangladesh, Margaret Penny zog weg, Heidi heiratete nach USA und Sharon nach Darmstadt. Franziska, Liesl Otterbein und Peter Bergschmidt blieben der Frankfurter Gruppe erhalten.
Ausschließlich James bestimmte, wer im Demo-Team mitmachen durfte. Da es meist nur aus 4-6 Paaren bestand, war eine große Verpflichtung da, freitags auch tatsächlich anwesend zu sein.
Den Papierkram machte zunächst Franziska Völker, von ihr wurde auch der Kontakt zum Frankfurter Tanzkreis gehalten, bis »Schorsch« Lusky diese Funktion übernahm. Ab 1984 war Hannelore Mansky für 20 Jahre administratives Rückgrat der Gruppe und kümmerte sich um Aufgaben wie die Ballorganisation, den Kontakt zur RSCDS, Anfragenbearbeitung, Ansagen von Events in der Gruppe etc.
Ab 1996 übernahm Schorsch einige Funktionen, etwa den Kontakt zum Frankfurter Tanzkreis, das Adresslisten-Management der Mittänzer, den dienstäglichen Hallenschlüssel- und Musikanlagentransport.
2004 löste Eva Schiedrum zusammen mit Schorsch Hannelore als »Secretary« ab.
Besonderer Dank an (alphabetisch): Anselm Lingnau, Eva Schiedrum, Gerd Jörger, Liesl und Jochen Otterbein, Hannelore Mansky, Meinhard Reiser, »Schorsch« und Heidi Lusky, Ulrike Köppler, ferner auch Indra Heinz, Tobias Hünger, Knut Wissenbach und andere.