Frankfurt Scottish Country Dance Club e.V.

Scottish Dancing in and around Frankfurt, for everyone

Einsteigerkurs: 19.11.2019

Vorbemerkungen

Die Halle/Umkleide ist ab 19 Uhr geöffnet. Wir beginnen um 19.15 Uhr mit gemeinsamem Aufwärmen.

Die Teilnahme am Kurs erfolgt AUF EIGENE GEFAHR.

Bitte keine Wertsachen in der Umkleide liegen lassen. Die Tür zur Umkleide sollte während des Tanzens immer zu sein. Ein Schlüssel für die Umkleide hängt in der Halle an der Sprossenwand in der Nähe der Tür. Bitte achte unbedingt darauf, dass die Tür zur Umkleide nicht zugedrückt wird, während der Schlüssel sich in der Umkleide befindet, sonst haben wir uns ausgesperrt und können auch die Haustür nicht mehr ordentlich abschließen!

Unterrichtssprache ist (überwiegend) Deutsch. Fachausdrücke der Schottentanzwelt belassen wir auf Englisch, und jedesmal, bevor ein Tanz losgeht, gibt es eine Zusammenfassung auf Englisch. Es ist wichtig, sich an die englischen Ausdrücke zu gewöhnen, falls Du mal auf einen Wochenendkurs o.ä. gehen willst, wo ein Lehrer aus dem Vereinigten Königreich unterrichtet. Die können nämlich meistens kaum Deutsch. Auch wenn Du irgendwo sonst auf der Welt zum Schottentanzen gehst, ist Englisch der “gemeinsame Nenner”.

Auch wenn manche von Euch sich als Paar angemeldet haben, gehen wir davon aus, dass Ihr nicht den ganzen Abend lang als Paar tanzt. Schottentanzen lebt von der Abwechslung. Bei uns darf auch jede(r) jederzeit jede(n) auffordern – schließlich leben wir im 21. Jahrhundert …

Aufwärmen

Aufwärmen ist eine sehr persönliche Angelegenheit und während das, was wir machen, erfahrungsgemäß für die meisten Leute funktioniert, habe ich kein Problem damit, wenn jemand in einer Ecke oder am Rand irgendetwas tut, was ihm oder ihr besser hilft.

Das Aufwärmen an sich ist aber wichtig. Bitte die eigene Ankunft nicht absichtlich so einrichten, dass Du genau nach dem Aufwärmen den Saal betrittst. Der Unterricht ist so gestaltet, dass er nach dem Aufwärmen von aufgewärmten Beinen ausgeht, und wir übernehmen keine Verantwortung für Schwierigkeiten, die auftreten, weil Du Dich nicht genügend aufgewärmt hast. Solltest Du es wirklich einmal nicht pünktlich schaffen, dann wärme Dich separat auf und/oder sei bei den ersten Übungen/Tänzen ganz besonders vorsichtig.

Erster Tanz

The Ferryboat ist ein ganz einfacher Tanz, und ich verwende ihn gerne, um eine Gruppe von Einsteigern einschätzen zu können. Wie sieht es aus mit Orientierung, Taktgefühl, Körperspannung, Interaktion, …? Aber er macht auch eine Menge Spaß.

The Ferryboat

J32 · 1C · Carolyn Hunt: Let's All Dance · DanceData entry
1-8
All Men Adv+Ret & all circle left
9-16
All Ladies Adv+Ret & all circle right
17-24
All dance Grand Chain (pass partner RH to start) & face 5th person (new partner) joining both hands
25-32
All Slip-Step into centre (2 bars) & back, all turn new partners RH
Crib accuracy is unknown · Source: MiniCrib

Der Text in dem Kasten ist ein “Crib”, eine kurze inoffizielle Beschreibung des Tanzes. (Die meisten Tänze haben auch ausführlichere “offizielle” Beschreibungen, die die Autoren der Tänze geschrieben haben oder diejenigen, die den Tanz aus einem staubigen Manuskript rekonstruiert haben.)

Die Einträge in der zweiten Zeile bedeuten:

“J32”
Der Tanz ist ein “Jig”, also ein schneller Tanz mit Musik im 6/8-Takt.
“1C”
Der Tanz ist ein Tanz für einzelne Paare in einem großen Kreis, wobei es durchaus vorkommen kann, dass Paare miteinander interagieren (etwa in der “Kette”).
“Carolyn Hunt: Let's All Dance”
Die Autorin des Tanzes und das Buch, in dem der Tanz veröffentlicht wurde.
“DanceData entry”
Ein Verweis auf den Eintrag des Tanzes in der Strathspey SCD Database. Dort stehen meist mehr Informationen und Verweise auf geeignete Musik (Stücke und CDs), Videos, …

Im eigentlichen “Crib” geben die Zahlen links von dem grauen vertikalen Balken die Takte an. Für Takt 1-8 gilt die Beschreibung “All M advance …”, für Takt 9–16 dann “All W advance …” und so weiter. In diesem Crib gilt die Konvention, dass die End-Taktnummer weggelassen wird, wenn die Phrase 8 Takte lang ist (dass die Phrase mit Takt 8 aufhören muss, siehst Du ja auch daran, dass die nächste bei Takt 9 weitergeht).

Damit die Cribs schön kurz und kompakt sind, wird abgekürzt, wo es nur geht. Zum Beispiel verwenden die Autoren hier “M” statt men, “W” statt women, “NHJ” statt nearer hands joined, “L” und “R” statt left and right usw. “P” heißt partner.

Es gibt Cribs aus verschiedenen Quellen und die Konventionen können variieren.

Hier ist ein Video für den Tanz (bitte entschuldigt die Weihnachtsmusik, die Videos mit normaler Musik sind alle tanzmäßig nicht so gut)

Skip-Change of Step

Dies ist der wichtigste Schritt für das schnelle Tempo (Reels und Jigs), er dient zur Fortbewegung. Wenn Du anfängst, solltest Du Dich zuerst auf den Rhythmus konzentrieren und darauf, mit ausgedrehten Füßen auf den Fußballen zu tanzen. Die Feinheiten kommen dann mit der Zeit.

Wichtig: Wie bei anderen Sportarten, Sprachen, Musikinstrumenten usw. ist Dein persönlicher Fortschritt beim Schottentanzen auch abhängig von der Zeit, die Du Dir nimmst, um zu üben - auch und gerade außerhalb der Unterrichtszeiten zuhause. Je nach Platz- und Fußbodensituation ist es gar kein Fehler, auch daheim immer mal wieder ein paar Schritte schottisch zu tanzen, einfach damit der Körper sich besser an die Sache gewöhnt. (Musik kann ich gerne zur Verfügung stellen.)

Längssets

Im Gegensatz zum vorigen Tanz sind die meisten schottischen country dances für “Längssets” (longwise sets) choreografiert. Das heißt:

  • Eine Seite des Raums wird als “Top” definiert. In einem Ballsaal ist dort die Bühne und die Kapelle.
  • Von “Top” aus gesehen erstrecken die Sets (Gassen) sich parallel in Richtung der entgegengesetzten Seite des Raums.
  • In jedem Set stehen alle Damen von “Top” aus gesehen links (“Damenseite”) und alle Herren rechts (“Herrenseite”). PartnerInnen stehen einander gegenüber.

Beim Erklären von Schottentänzen sprechen wir von “Herren” (men) und “Damen” (women oder ladies). Die tanzmäßige Realität – jedenfalls in unserem Kurs – sieht aber so aus, dass wir es rein von der Biologie her mit weitaus mehr Personen weiblichen Geschlechts zu tun haben werden als männlichen. Es wird darum zwangsläufig dazu kommen, dass manche Damen zumindest manchmal im Platz eines “Herrn” tanzen müssen (umgekehrt eher selten, aber auch das passiert gelegentlich). Vom Tanzen her macht das keinen riesigen Unterschied, und es sollte auch anderweitig nicht überbewertet werden. Bei uns dürfen (und sollen) Damen mit Damen tanzen genau wie Herren mit Herren oder Damen mit Herren, und die Bezeichnungen “Herren” und “Damen” bedeuten erst mal nicht mehr als “die, die von der einen Seite starten” und “die, die von der anderen Seite starten”.

The Kingston Flyer

Unser erster “richtiger” Tanz ist The Kingston Flyer, ein Tanz von Noeline O'Connor aus Neuseeland. (Der Kingston Flyer war/ist ein Eisenbahnzug.) Hier ist ein Crib dafür:

The Kingston Flyer

R32 · 4/4L · Noeline O'Connor: Happy to Meet · DanceData entry
1-8
1L followed by 2L+3L+4L dance across top of set, down behind Men, across the bottom & back to places
9-16
Men repeat above Fig
17-24
1s lead down the middle & back to top
25-32
1s cast to 4th place while 2s+3s+4s step up on bars 27-28, 1s turn RH
Crib accuracy is unknown · Source: MiniCrib

(“4/4L” in der Kopfzeile heißt, dass der Tanz für 4 Paare in einem 4-Paar-Längsset geschrieben wurde.)

The Kingston Flyer (Diagramm)
Außer Cribs gibt es für viele Tänze auch grafische Darstellungen, die sogenannten “Pilling-Diagramme” (das hat jetzt nichts mit Textilien zu tun, sondern der erste Mensch, der in den 1950ern ein Buch mit diesen Diagrammen veröffentlicht hat, hieß F. L. Pilling).

Diese Diagramme sind im ersten Moment ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber sie zu lesen ist auch kein Hexenwerk:

  • In den Diagrammen ist die Damenseite oben und die Herrenseite unten. “Top” ist links.
  • Durchgezogene vertikale Striche sind 8-Takt-Grenzen.
  • Gestrichelte vertikale Striche sind 4-Takt-Grenzen.
  • Herren sind Kreise und Damen sind Quadrate (niemand weiß, warum).
  • Kreise und Quadrate werden nur um “aktive” Personen gezeichnet, also solche, die sich in der betreffenden 8- oder 4-Takt-Phrase tatsächlich bewegen. In den ersten acht Takten (erster Kasten) sind darum die Damen als Quadrate angegeben und die Herren, die ja stillstehen, nur als Zahlen.
  • Pfade von Herren sind durchgezogene Pfeile und Pfade von Damen sind gestrichelte Pfeile.
  • Es gibt diverse magische Symbole, etwa den Doppelpfeil “rechts-links” für lead down the middle and up oder den gebogenen Pfeil mit Zahl darunter für cast. Eine Liste dieser Symbole steht zum Beispiel auf der Webseite von Keith Rose.

Hausaufgabe: Vergleiche den Crib mit dem Diagramm. Versuche, die Figuren aus dem Crib im Diagramm wiederzuerkennen und umgekehrt.

Hier ist auch noch ein Video für den Tanz. In diesem Video sind die Takte 17-24 mit beiden Händen im Slip Step (Seitgalopp) statt wie bei uns mit rechten Händen im Skip-Change-of-Step, aber das ist kein Beinbruch - sowas schleicht sich mitunter mal ein …

The Waratah Weaver

The Waratah Weaver

J32 · 4/4L · Elma See: A Second Book of Graded Scottish Country Dances · DanceData entry
1-8
1s dance Figs of 8 on own sides (dancing in & down to start)
9-16
3s dance Figs of 8 on own sides (dancing in & up to start)
17-24
1s+2s+3s turn RH, turn LH
25-32
1s slip step down for 4 steps & back up to top, 1s cast to bottom as 2s+3s+4s step up
Crib accuracy is unknown · Source: MiniCrib

The Waratah Weaver (Diagramm)

Dieser Tanz ist schon ein bisschen anspruchsvoller. Wenn Du ihn sauber tanzen möchtest, solltest Du darauf achten, bei den Achten (kein Wortspiel) genau am Ende von Takt 2, 4, 6 durch die Seitenlinie zu tanzen und am Ende von Takt 8 präzise wieder am Ausgangspunkt anzukommen.

Schottentanzen ist eine sehr geometrische Sache und sieht immer dann am besten aus, wenn sich (manchmal nur für Sekundenbruchteile) Linien von TänzerInnen ergeben und wir uns daran freuen können, dass die Leute auf der Tanzfläche “im Team” tanzen, statt ein Konglomerat von Einzelpersonen zu bilden. Natürlich ist das etwas, woran wir Tanzlehrkräfte auch die Fortgeschrittenen immer mal wieder erinnern müssen, aber je früher Du es Dir angewöhnst, auf die Linien zu achten, um so einfacher wird es!

Die TänzerInnen im nebenstehenden Video bekommen das mit den Seitenlinien ziemlich gut hin und auch die Drehungen sind recht gleichmäßig. Achte mal darauf, wenn Du Dir das Video anschaust!

Der Tanz funktioniert in 3-, 4- und 5-Paar-Sets; das 1. Paar tanzt am Ende jeweils ganz ans Ende des Sets, während die anderen Paare hochrücken. Wir haben ihn in 3-Paar-Sets getanzt.

(Waratah ist ein Vorort von Newcastle, New South Wales, Australien.)

Rights and Lefts

“Rights and Lefts” ist eine Figur, die extrem häufig vorkommt, aber etwas verwirrend sein kann, wenn Du sie noch nicht gut kennst. Der Trick besteht darin, sich vorzustellen, dass in der Mitte zwischen den vier TänzerInnen ein Tisch steht und alle um den Tisch herum tanzen.

Achte in dem Video auch darauf, dass keine “Extrakringel” an den Ecken der Figur getanzt werden, sondern alle den “kürzestmöglichen” Weg nehmen, um die Figur weiterzutanzen. Beobachte zum Beispiel die 2. Dame, wenn sie nach Takt 4 im Platz des 1. Herrn nach unten weiter tanzt.

Nur ganz am Schluss drehen der obere Herr und die untere Dame sich zu der Person hin ein, der sie gerade die linke Hand gegeben haben. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch netter (Du präsentierst Dein Gesicht, nicht Deinen Hinterkopf …) und heißt darum polite turn (“höfliche Drehung”).

The Highland Fair

The Highland Fair

J32 · 2/4L · RSCDS Graded 6 · DanceData entry
1-8
1s cast, dance down behind own lines, turn outwards & dance back to place
9-16
1s+2s turn partners RH back to place & then turn LH
17-24
1s followed by 2s, lead down the middle & 2s lead back to the top
25-32
2s+1s dance R&L
Crib accuracy is unknown · Source: MiniCrib

The Highland Fair (Diagramm)

In diesem Tanz kommen “Rights and Lefts” vor. Außerdem ist er ein Beispiel für die “Zwei-Paar-Progression”.

Bisher hatten wir nur Tänze, in denen das erste (oberste) Paar am Ende ganz unten im Set gelandet ist. Bei vier Paaren reichen vier Durchgänge, damit jedes Paar einmal als “tanzendes Paar” agieren kann.

In Tänzen wie The Highland Fair involviert die Choreografie nur zwei Paare (deswegen “2/4L” in der Kopfzeile des Crib). Sie werden trotzdem im Vier-Paar-Set getanzt, wie folgt:

  • Im ersten Durchgang tanzen die Paare 1 und 2 miteinander. (Theoretisch würden die Paare 3 und 4 das bestaunen, aber im Unterricht fangen sie normalerweise mit an – auf Bällen ist das jedoch nicht unbedingt so.)
  • Am Ende des ersten Durchgangs haben die Paare 1 und 2 die Plätze getauscht. Paar 1 steht also im zweiten Platz.
  • Im zweiten Durchgang tanzt Paar 1 mit Paar 3 (die mittleren beiden Paare). Paar 2 (im ersten Platz) und Paar 4 (im vierten Platz) schauen zu.
  • Am Ende des zweiten Durchgangs haben die Paare 1 und 3 die Plätze getauscht. Paar 1 steht also im dritten Platz.
  • Im dritten Durchgang tanzt Paar 1 mit Paar 4 (die unteren beiden Paare). Gleichzeitig tanzt das ursprüngliche Paar 2 mit dem ursprünglichen Paar 3 (die oberen beiden Paare).
  • Am Ende des dritten Durchgangs ist die Reihenfolge 3, 2, 4, 1. Das ursprüngliche Paar 1 ist im vierten Platz angekommen und darf sich während des vierten Durchgangs ausruhen.

Quizfrage: Welche Paare tanzen im vierten Durchgang? Im fünften? (Am besten mal aufmalen oder mit Münzen, Salzstreuern, Playmobil-Figuren, … nachvollziehen.)

Salopp gesagt gilt für den Unterricht die Regel “Alle - Mitte - Alle - Mitte”.

Bei der Zwei-Paar-Progression braucht Paar 1 drei Durchgänge, um in den vierten Platz zu kommen, und hat dann einen Durchgang Pause. Anschließend tanzt es drei Durchgänge als zweites Paar der Choreografie, manövriert sich dadurch wieder nach oben und hat einen weiteren Durchgang Pause im ersten Platz. Insgesamt sind also 8 Durchgänge Musik nötig.

(Wir hatten nur drei Paare pro Set, aber die Zwei-Paar-Progression funktioniert trotzdem: Zuerst tanzen die oberen beiden Paare, dann - mit dem ursprünglichen 1. Paar im zweiten Platz - die beiden unteren Paare. Danach beginnt das ursprüngliche 2. Paar als neues 1. Paar, während das ursprüngliche 1. Paar sich im dritten Platz eine Ruhepause gönnt. Hier ist die Regel “Oben - Unten - Oben - Unten”, und 6 Durchgänge Musik reichen aus, damit jedes Paar zwei Durchgänge als 1. Paar und zwei Durchgänge als 2. Paar bekommt.)

Hier noch das obligatorische Video für den Tanz. Wer genau hinschaut, könnte zu dem Schluss kommen, dass die Musik für diese Tanzgruppe vielleicht ein kleines bisschen zu schnell ist … aber es sieht im Großen und Ganzen nicht schlecht aus.

Achte besonders auf den Eingang in das down the middle and up - hier wird sehr schön gezeigt, wie das zweite Paar erst nach oben tanzt und sich dann hinter dem ersten Paar einordnet.

Knit the Pocky

Knit the Pocky

R32 · 2/4L · Turnbull (19C): RSCDS XI 1 · DanceData entry
1-8
1L+2M Adv+Ret, turn 2H (Skip Change of step)
9-16
1M+2L Adv+Ret, turn 2H
17-24
1s followed by 2s (who first dance up) lead down middle & 2s lead back to 1st place followed by 1s who end in 2nd place
25-32
2s+1s dance R&L
Crib accuracy is unknown · Source: MiniCrib

Knit the Pocky (Diagramm)

Knit the Pocky (zu deutsch, “Strick den Handschuh”) ist ein Tanz, der schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel hat, die Originalquelle ist von 1806. An diesem Punkt im Tanzabend wollen wir uns nicht mehr überanstrengen; die zweite Hälfte des Tanzes ist recyclet von The Highland Fair und nur die erste Hälfte ist anders. Dafür sehen wir, dass man Skip-Change-of-Step auch rückwärts tanzen kann – das schauen wir uns nächste Woche noch etwas genauer an.

In diesem Tanz (und übrigens auch in The Kingston Flyer und The Waratah Weaver) machen in den ersten acht Takten einige Leute etwas vor und in den zweiten acht Takten machen andere Leute das sinngemäß nach – ein extrem gängiges Strickmuster für schottische Tänze: Hier sind es die 1. Dame und der 2. Herr, die vormachen, und der 1. Herr und die 2. Dame, die nachmachen. Prinzipiell passt sowas gut zu Musikstücken, wo die ersten acht Takte wiederholt werden, aber bei der Musikauswahl wird das nicht immer berücksichtigt. (Wie ist das im Video für diesen Tanz?)

Hier ist das beste Video in der Datenbank für diesen Tanz, eine Vorführung der Telheiras Scottish Country Dance Group aus Lissabon. Die Kamera steht hinter der Damenseite und “Top” ist rechts (also nicht verwirren lassen!). Das advance and retire wird hier so getanzt, dass Herr und Dame Schulter an Schulter landen, was nicht 100% der “reinen Lehre” entspricht; offiziell landen sie Nase an Nase.

Online-Ressourcen

Anselm Lingnau (Lehrer)
anselm@frankfurt-scd-club.org, Tel. (06131) 8807925, Handy (für Notfälle) +49 176 96582443, kein WhatsApp, aber Telegram.
FSCDC e.V.
https://www.frankfurt-scd-club.org/, Telegram-Gruppe “FSCDC e.V.”
Schottentanzen in Deutschland
Rhein-Main-Mini-Socials, RSCDS Central Germany Branch, Celtic Circle (Gruppen und Veranstaltungen)
Schottentanzen international
Royal Scottish Country Dance Society (internationaler Dachverband), Strathspey SCD Database (Datenbank mit Tänzen, CDs, …)
  • Nothing just now

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